Eine performative Rauminstallation zum Idealbild der Hausfrau
07. – 10. März 2026
Der Kreuzstich ist ein Zierstich aus zwei, sich schräg kreuzenden, einzelnen Stichen.
Das Wort Gelee wurde vom französischen gelée entlehnt und geht zurück auf das lateinische gelare für „gefrieren“ oder „zum Erstarren bringen“ und bezeichnet Lebensmittel mit gallertartiger Konsistenz.
Eine Sofaecke, eine Küchenzeile, ein gesticktes Glossar. Das Rühren der Geliermasse, ihr Guss in eine kleine Form. Eine Treppe mit Étagèren, ein paar Plastikblumen, eine fragende Wand.
Wie hat sich das Idealbild der Hausfrau mit der Zeit entwickelt? Wie prägt es unsere Gesellschaft noch (oder gerade) heute? Was wurde uns durch unsere Mütter und Großmütter vermittelt? Wie beeinflusst uns der Content von Tradwives auf Social-Media? Welche Ideen und Lebensmodelle wollen wir an die nächsten Generationen vererben?
Ein Zettel im Wackelpudding. Eine Antwort?
Die Ausstellung verhandelt Fragen an das Idealbild der Hausfrau anhand einer Rauminstallation, in der eine Person durchgehend performt. Zusätzlich sind persönliche Erfahrungen, Gedanken und Bezüge zum Thema von Menschen verschiedener Generationen aus Gießen zu hören. Neben Wackelpudding gibt es für alle, die Lust haben, einen kleinen Raum für Austausch und eigene Fragen.
Von und mit
Imke Daum, Sonja Mogk, Mio Trillitzsch
trafo Atelier (Bismarckstraße 9, 35390 Gießen)
Der Raum ist leider nicht barrierefrei: eine kleine Stufe zur
Eingangstür und innen eine Treppe zu dem höher gelegenen Austauschraum.
Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten:
Samstag, 7.3. um 14.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 8.3. um 12.00 – 14.00 Uhr und 18.00 – 20.00 Uhr
Montag, 9.3. um 14.00 – 18.00 Uhr
Dienstag, 10.3. um 11.00 – 13.00 Uhr